Lernen Sie die Geschichte
Antibes kennen!
Antibes & seine
Festungsanlagen(17. Jhd.)Leuchtturm der Garoupe (1900) Fort Carré
Als echtes Erbe der Gemeinde, sind die Ereignisse, die im Lauf der
Jahrhunderte die Entwicklung von Antipolis bis Antibes Juan-les-Pins
geprägt haben, in der Geschichte Frankreichs und Europa bis heute
festgeschrieben..
Das Abenteuer beginnt zu der Zeit als in Antipolis als Handelshafen
griechische Schiffe anlanden. Später wird es zu Antibul mit der
Ankunft der Römer und ist einer der bevorzugten Handels- und
Transitorte des Mittelmeerbeckens.
Nach dem Untergang Roms erfährt Antibes zahlreiche Eroberungen bis
zur endgültigen Besetzung durch die Franzosen. Als feudale Stadt
lernt Antibes Französisch zu sprechen und
sieht im 11. Jhd. schwere Schiffe in Richtung des heiligen
Landes in See stechen. Dabei tragen sie in ihren Segeln eine blaue
Flagge mit weißem Kreuz, das seinen Ursprung im Wappen unserer
Stadt hat.
Mit dem hundertjährigen Krieg beginnt der Ausbau Antibes zur
Militärbastion. Da Grenzstat und im 16. Jhd. durch Charles Quint
belagert, beschließen Franz I. und seine Nachfolger die
Befestigungsanlagen zu verstärken. Der Turm
Saint-Laurent, zur Festung unter Henri III. ausgebaut, wird zum Fort
Carré. Die Bastion bleibt bis 1710 unbezwungen. Bis dahin hatte
auch Vauban seine Stadtmauer fertiggestellt, die als Wehranlage
die ganze Stadt und das Fort über der Meeresbucht Saint-Roch
umschließt.

Aufs Meer gerichtet Kanone Sarazenenturm (10. Jhd.) Marmorkopf (hellenistisch)
(XVIIth)
Erst die Pest, dann neue Herrscher bringen die wirtschaftliche
Aktivität im 18. Jhd. völlig zum Erliegen und so ist die
Stadt zur Zeit der Revolution schließlich unbedeutend. Erst unter
dem Konsulat und in der Kaiserzeit erwacht vorsichtig Antibes wieder
und erfährt seine Anerkennung endgültig 1860, als das
Fürstentum Nizza Frankreich angeschlossen wird - ein finsterer Tag.
Ab 1894 entwickelt sich die Stadt ins Landesinnere und durchbricht
seine zu eng gewordene Stadtmauer. Am
Cap d'Antibes genießen erste Touristen die Sommerfrische und das
Meerbad Juan-les-Pins wird 1882 gegründet. Die Stadt wächst
unaufhaltsam nach dem ersten Weltkrieg weiter, bleibt aber weniger
städtisch als die anderen Orte der Küste. Vielleicht macht
gerade das heute seinen Charm aus und wurde von Künstlern wie
Prévert,
Audiberti, Greene oder Picasso so geliebt, die in den alten Steinen des
Schlosses Grimaldi eine neue Inspirationsquelle fanden.
Als lebendige Zeugen dieser Zeiten erinnern uns die Altstadt, die
Stadtmauer, das Fort Carré und die archäologischen
Ausgrabungen jeden Tag an die reiche Vergangenheit einer Stadt, deren
Unverfälschtheit heute ihre größte Anziehungskraft
ausmacht. Die archäologischen Entdeckungen wurden geordnet und
sind im Museum der Bastion Saint André ausgestellt. Erst
kürzlich kam ein römisches Mosaik in der Altstadt zu Tage.
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